Über mich

Natalie Hubral

Mein ganz persönlicher Lebensweg

1976 wurde ich in Rajshahi, Bangladesh geboren. Mein erstes Trauma erlebte ich im Säuglingsalter, als meine leiblichen Eltern mich in ein Kinderheim gaben, weil mein kranker Vater die Familie nicht mehr ernähren konnte.

Das zweite Trauma folgte mit eineinhalb Jahren. Ich wurde von einem deutschen Ehepaar adoptiert und nach Isernhagen bei Hannover gebracht. Nicht nur diese unbekannten Menschen waren ein Schock; alles bisher Vertraute wich neuen, völlig fremden Eindrücken: Sprache, Gerüche, Essen, Temperaturen und Klima. Was meine Welt ausgemacht hatte, gab es nach ein paar Flugstunden nicht mehr.

Ich hatte das große Glück in eine Familie zu kommen, die mir ein sehr liebevolles und stabiles Umfeld schenkte. Sämtliche Möglichkeiten mich zu entfalten, mich zu entwickeln, meinen Weg zu finden, wurden mir geboten. Jedes Hobby hätten meine Eltern mir finanziert. Beruflich gab es keinerlei beschränkende Vorgaben. Die Welt stand mir offen, wie man so schön sagt.

Und dennoch fehlte mir etwas ganz Entscheidendes. Etwas, das man sehr schwer wiedererlangt, wenn es einmal zerstört ist – das Urvertrauen, das jedes Kind in seine Eltern hat, sobald es zur Welt kommt. Dieses Urvertrauen beinhaltet das Vertrauen in sich selbst. Das selbstverständliche Wissen, wertvoll zu sein.

Leider erst ca. 30 Jahre später erkannte ich durch verschiedenste Therapien, welche immensen Auswirkungen dieses fehlende Urvertrauen auf meine Empfindungen, meine Entwicklung und damit auf mein Leben hatte. Ich hatte ständig das Gefühl, nicht richtig und nicht gut genug zu sein. Viele Träume blieben unerfüllt, einfach, weil ich mir so wenig selbst zutraute. Ich war nicht nur blockiert sondern auch fest davon überzeugt, ich sei nur liebenswert, wenn ich anderen von Nutzen bin. Somit versuchte ich ständig, die Erwartungen anderer zu erfüllen, ohne dabei an mich selbst zu denken.

Die intensive Auseinandersetzung mit mir selbst führte unweigerlich dazu, dass ich erkannte und lernte, was wir Menschen eigentlich brauchen, um glücklich bzw. wir selbst zu sein. Und wie eine fruchtbare und lebensnahe Unterstützung aussehen sollte.

Mein Weg zum Coach

Ca. 16 Jahre lang habe ich als Projekt-, Key-Account- und Eventmanagerin gearbeitet. Immer wieder stellte ich fest, dass mir bei dieser Arbeit etwas fehlte. Immer wieder kam ich an einen „toten Punkt“. Mir fehlte das Gefühl, etwas Sinnvolles, etwas Wertvolles zu tun. Dies und die Erfahrungen aus dem persönlichen Lebensweg brachten mich dazu, mein Leben neu auszurichten.

2014 schloss ich erfolgreich meine Ausbildung zum ILP-Coach (ILP= Integrierte lösungsorientierte Psychologie) ab. Diese wunderbare Methode eignet sich besonders gut, um Menschen schnell, effektiv und vor allem lösungsorientiert zu helfen.

Viele Schwierigkeiten, mit denen wir als Erwachsene kämpfen, haben ihren Ursprung in der Kindheit. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber von zeitloser Brisanz. Deshalb liegt mir das Kinder- und Jugend-Coaching ganz besonders am Herzen.

Meine Verbindung zu Kindern und zum eigenen inneren Kind, war von jeher überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Eine kostbare Verbindung. Für mich stand schnell fest, dass Kinder und Jugendliche durch Coachings enorm profitieren. Das (innere) Kind muss nicht erst in den Brunnen fallen. Coaching verhilft zu einem klaren Selbstbild und einem gesunden Selbstwertgefühl, um für die Herausforderung Leben gut aufgestellt zu sein. Es ist so viel sinnvoller, Heranwachsende früh und nachhaltig zu stärken, als therapiebedürftige Erwachsene zu produzieren.

Meine besondere Begabung, mit Kindern in Kontakt zu treten, sorgt schnell für eine Verbindung und einen vertrauensvollen Umgang. Das ist ein Lebensgeschenk – ich habe es nicht gelernt. Ein Grund mehr, aus meiner Berufung einen Beruf zu machen.

Mit IPE von Daniel Paasch (IPE= Integrative Potenzial-Entfaltung) stieß ich auf eine weitere, besonders wertvolle Begleitungsmaßnahme für Kinder und Jugendliche. Ich vertiefte mich mit großer Begeisterung in diese Methoden, vollendete meine Ausbildung bei der Gesellschaft für angewandte Neurowissenschaften und Persönlichkeitsentwicklung (GNPE) und biete das IPE-Kinder- und Jugendcoaching deshalb mit tiefer Überzeugung und Freude an den schnell wirksamen Ergebnissen.

Meine Artikel:

Online-Artikel in der Emotion

Blog-Artikel bei Erfolgstreiber:

Werte - die unterschätzte Auseinandersetzung mit sich selbst

Kleider machen Leute

Was Führungskräfte von Kindern lernen können